Auckland 04.11.14 – 11.11.14

Auckland 04.11.14 – 11.11.14

 

 

Nach den ganzen Strapazen in all den Flugzeugen, war es dann endlich soweit: Ankunft in Auckland, Neuseeland. Unglaublich stinkend und müde kam dann wieder die Sorge in mir auf, was passiert am Zoll mit all meinem Insulin und ob ich auch alle nötigen Dokumente dabei habe? Bis zu diesem Moment lief alles ohne Probleme ab und dank den Frio Kühltaschen war mein Insulin sogar noch gekühlt. Die Frio Kühltaschen kann ich allen reisenden Diabetikern mehr als nur Empfehlen. Diese kühlen durch Verdunstung von Wasser und funktionieren somit ohne Strom. Am Ende lief alles ohne Probleme ab. Keiner wollte irgednwas von mir wissen, nicht mal wie viel ich dabei habe oder ob ich genug Geld habe oder sonst irgendwas!

Auf dem Weg zum Hostel kam dann die Erkenntnis das ich mit einem zusätzlichen Koffer mit 14 kg voller Medizin nicht einfach so durchs Land reisen werden kann, sondern mir was anderes überlegen muss. Im Hostel in Auckland war ich dann sehr verwirrt, ob ich auch an der richtigen Stelle im Flieger ausgestiegen bin. Das Hostel war voller Deutscher und diese reisten alle in Gruppen und da Anschluss zu finden, war dann doch sehr schwer.

Am zweiten Tag hatte ich dann dank meiner Organisation einen Tag lang einen Kurs in dem mir erklärt wurde auf was ich alles achten muss und was ich alles erledigen muss. Also ging die Rennerei los. Beantragung meiner Steuernummer, Eröffnung eines Bankkontos, schreiben meines CV´s (der englische Lebenslauf) und noch vieles mehr. Sehr hilfreich war hierbei, dass ich mit meiner Organisation eine feste Postadresse habe. Mein Bankkonto habe ich dann bei der ANZ eröffnet. Diese waren sehr hilfsbereit und man muss für das Konto keine Gebühren bezahlen. Worauf man in Neuseeland auch sehr achten muss ist die starke Sonne. Für diese benötigt man immer Sonnencreme, auch im Winter. Diese ist so stark, da ein großes Loch in der Ozonschicht über Neuseeland ist.

Zwischendrin habe ich dann glücklicherweise doch noch einige Reisebekanntschaften gemacht. Darunter auch Timotei, einen 22 Jährigen Franzosen. Unter anderem aber auch Joshua aus New York. Mit den beiden habe ich mir dann auch Auckland und die Umgebung angeschaut.

Wir waren im Museum in Auckland. In dieses kommt man mit einem Working Holiday Visum sogar umsonst rein.

museum 1MUSEUM 2 museum 3

Vor dem Museum gibt es auch einen sehr schönen Park mit beeindruckenden Bäumen.

museum 4

 

Sehr empfehlenswert ist auch der Pub Crawl in Auckland.

http://www.peterpans.com.au/backpacking-holidays-australia/frenzi-auckland-bar-crawl-thursday

gruppe pub crawl

Dieser findet jeden Donnerstag statt und kostet 10 NZD (was ca. 6 € sind) Für diesen Preis geht man in 4 verschiedene Clubs und bekommt in jedem ein Getränk umsonst. Hierbei hat man die Wahl zwischen einem Bier, einem Mixgetränk oder einem kurzen. Super witzig war auch, dass jede Menge Spiele gemacht wurden, bei denen man auch was gewinnen kann. Bei einem Spiel habe ich es zusammen mit Joshua sogar unter die letzten zwei geschafft. Jedoch hat das andere Team ganz knapp gewonnen.

spiel pub crawl pub crawl

Mich hat es dann natürlich auch noch in das Nachtleben Auklands gezogen. Hierbei bin ich zusammen mit Timotei in einem Irish Pub gelandet. Dort hat eine Liveband gespielt, welche wirklich gut ist. So wie ich halt bin, habe ich an diesem Abend ganz viele witzige Menschen kennen gelernt unter anderem auch den Drummer der Band, welcher mich dann nach einem „Date“ gefragt hat. Dieses „Date“ hat dann auch par Tage später statt gefunden. Das Date war sehr witzig, jedoch hat der Rest leider gar nicht gepasst. Aber es war ein super witziger Abend mit einem Kiwi ;-p

An einem Abend haben Timotei, Joshua und ich dann auch zum Sonnenuntergang hin den MT Eden bestiegen. Hierbei hatten wir richtig Glück, da dies in der Woche des Guy Fawkes Tages war und somit überall Feuerwerke zu sehen waren. Guy Fawkes wollte am 5. November 1605 das englische Parlament mit einer Pulverbombe in die Luft sprengen und das wird bis heute jedes Jahr mit Feuerwerken gefeiert. Warum man es feiert, dass einer das Parlament in die Luft sprengen wollte, habe ich zwar nicht verstanden, aber die Feuerwerke jeden Abend waren sehr schön und einen Grund zum Feiern zu haben ist immer gut.

sonnenuntergang besser

Mit Timotei habe ich dann auch beschlossen ein Auto zu kaufen. Hierfür sind wir dann in Auckland zum Automarkt gegangen und sind glücklicherweise auch direkt fündig geworden. An dem Auto haben wir dann auch noch Benni, 28 aus Berlin kennen gelernt. Diesen habe ich dann ganz spontan gefragt ob er nicht auch Lust hätte mit uns mit zu kommen. Er meinte dann: „Eigentlich mache ich so was ja nicht, aber ich bin hier um so was zu machen.“ Also waren wir plötzlich zu dritt. Mal wieder eine meiner typischen Aktionen sage ich dazu nur 🙂

Also haben wir dann zusammen einen alten Mitsubishi Legnum Kombi für 1.900 NZD (ca. 1.000 €) gekauft und diesen auf meinen Namen angemeldet. Das praktische an diesem Automarkt war, dass man das Auto für 120 NZD (ca. 70 €) durch einen Mechaniker prüfen lassen konnte. Das Ummelden ist super einfach. Der alte und der neue Besitzer gehen gemeinsam zur nächsten Poststelle und dort wird das ganze für 10 NZD (ca. 6 €) online umgemeldet und man ist mit einem kleinen Papier der neue Besitzer. Danach haben wir das Auto noch bei der ANZ Bank Haftpflicht versichert und eine Art Neuseeländischem Automobilclub für ca. 400 NZD (ca. 220 €) mit abgeschlossen. Dieser Automobilclub funktioniert wie der deutsche ADAC, was bei einem alten Auto immer praktisch sein kann.

auto

Mein Fazit zu Auckland ist: Die Stadt ist praktisch um all seine Sachen zu erledigen, jedoch fehlt dieser Stadt der Charme. Es ist einfach eine Großstadt in welcher man nicht unbedingt viel Zeit verbringen muss.

Nächster Ziel auf der Agenda ist: Coromandel, jedoch nur zu zweit, da Benni mit einer Erkältung zu kämpfen hat und somit lieber noch etwas länger in einem Hostel bleiben will um sich auszukurieren. Er wird aber später wieder zu uns stoßen.

 

After the strenuous flight, finally: Arrival in Auckland, New Zealand. Stinking and tired I was worried again: What happens at customs with all my insulin and do I have all the required documents? Until this point, everything was unproblematic and thanks to the Frio Cooling bags my insulin was still chilled. The Frio Cooling Bags I can recommend to all travelling diabetics. These work by evaporative cooling with water and therefore don’t need power. In the end, everything went well. No one wanted anything from me, not even asking how much I had with me or if I have enough money or anything!

On the way to the Hostel I came to the realization that it’s not going to be easy travelling through the country with an additional 14kg suitcase full of medical supplies, so I needed to think of a solution. At the Hostel, I was unsure if I had gotten off the plane at the right stop: The Hostel was full of Germans travelling in groups and it was hard to connect.

On the second day I had, thanks to my organization, a day-long course where I was told what I had to do and pay attention to. So, the running around started: applying for a tax number, opening a bank account, writing a CV in English and much more. What helped me was the fixed postal address provided by my organization. My bank account I opened with the ANZ. They were very helpful and you don’t have to pay any fees. What you have to pay attention to in NZ is the sun. You always need sunscreen, even in winter. This is because of the hole in the ozone layer.

In between, thankfully, I made some new traveling friends. Amongst them is Timotei, a 22 year old Frenchman and Joshua from New York. With those two I checked out Auckland and its surroundings.
We went the Museum in Auckland. With a working Holiday Visa, you get in for free.

See pictures above

In front of the museum there is a beautiful park with impressive trees.

See picture above

Also recommended is the Auckland pub crawl.

http://www.peterpans.com.au/backpacking-holidays-australia/frenzi-auckland-bar-crawl-thursday

See picture above
This pub crawl happens every Thursday and costs 10 NSD (about €6). Included is entry to 4 clubs and a drink in each. Here, you have the choice between beer, a mixed drink or a shot. What is very funny are the games played, where you can even win prizes. In one game, Joshua and I made it nearly to the top, but the other team scraped to a victory.

See pictures above

Of course, I then checked out the Auckland nightlife. Together with Timotei I ended up in an Irish pub. Here, a really good live band was playing. As I am, I got to know a lot of interesting and funny people, including the drummer of the band, who asked me to meet him again. This date happened a few days later. It was enjoyable, but the rest didn’t fit. Still, it was a good evening with a Kiwi. ;-p

One evening Timotei, Joshua and I went up Mt Eden for the sunset. We were lucky in that it was the week of Guy Fawkes Day, with fireworks everywhere. Guy Fawkes wanted to blow up the English parliament on the 5th of November 1605 with gunpowder, which is celebrated each year with fireworks. Why they celebrate that someone wanted to blow up parliament I don’t quite understand, but the fireworks are great and it’s always good to have an excuse to party.

See picture above

Together with Timotei, I decided to buy a car. For this, we went to the Auckland car market and luckily found something. Together with the car, we found Benni, 28, from Berlin. I asked him, spontaneously, if he wanted to join us. His response was “Normally I don’t do things like that, but I’m here to do things…”Suddenly, we were three. Another one of my typical schemes…

So, together, we bought an old Mitsubishi Legnum Estate for 1900NZD (~€1000) and registered it to my name. What was practical about this car market is, that for 120 NZD(€70), a mechanic will check the vehicle. The re-registration is extremely simple. Old and new owner go to the nearest post office, and for 10 NZD (€6) everything is done online and with a slip of paper you are the new owner. After that, we got third party liability insurance from the ANZ bank and joined the New Zealand auto club for 400NZD (~€220). This club works similar to the German ADAC, which can be extremely useful with an old car.

See picture above

My take on Auckland: The city is practical for getting things done, but it lacks atmosphere. It’s just another big city where you don’t need to spend much time. The next stop is Coromandel, but only the two of us, as Benni is fighting a cold and wanted to stay in the Hostel to get well. He will join us again later.


Posted in Blogwith 6 comments.

Comments

  • Nathalie sagt:

    Hi Chrissi,

    it seems that you have a lot of fun 🙂
    Freut mich sehr für dich.
    Lese immer wieder gerne deine Mails. Freu mich schon auf die nächste.
    have fun and take care.

    Nathalie und Paul

    • Christina sagt:

      Hey, ja habe sehr viel Spaß hier 🙂

      Danke und freut mich das ihr meine Mails auch lest und das auch noch gerne 🙂 Ich versuch den nächsten Beitrag auch schnellstmöglich zu schreiben!

      Ganz viele Drücker an euch Chrissy

  • Marina Mohr sagt:

    Hallo Christina,
    alles liebe zum Geburtstag, wo du auch immer bist . Wir wünschen dir dein Leben und deinen Weg zu gehen wohin er dich auch führen mag. Pass auf dich auf. Wir denken an dich und verfolgen mit großem Interesse alle deine Abenteuer.

  • Adolph sagt:

    Eye opening posting! Good to see someone who knows what it is all about and can as well produce common sense material for us readers. Definitely looking forward to your next posting.

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