Coromandel, die wunderschöne Umgebung und all die anderen verrückten Sachen.

Coromandel, the wonderful area and all the crazy things.

Unsere erste Lektion dieser langen Fahrt war: sobald du die Hauptautobahnen verlässt, benötigst du mindestens doppelt so lange wie dein Navi es angibt. Nachdem Timotei und ich unseren ersten Stop am Meer gemacht hatten kamen wir müde und relativ Spät in Coromandel City an. Hier sind wir dann in das erste Hostel eingebogen und haben dort auch direkt einen Schlafplatz bekommen. Hierbei handelte es sich um das Tide Water, dies ist ein YHA Hostel, welche im übrigen einen nicht so schönen Charme wie die BBH Hostels haben. Die BBH Hostels sind meistens kleiner und gemütlicher und man fühlt sich in Ihnen eher wie zuhause.

Am zweiten Abend sind wir dann in das nächste Pub gegangen, welches das Star & Garter in Coromandel ist (auch als mittlerer Pub bekannt, da es nur 3 Pubs in ganz Coromandel gibt und die alle Bergauf an einer Straße liegen) und haben ein par Biere getrunken. Hierbei habe ich die Bekanntschaft von einigen sehr coolen und netten einheimischen Kiwis gemacht. Darunter waren auch Dawson und Ange, mit Ihnen hatten wir eine super Party in diesem Pub.
Wir hatten den Tip bekommen, dass sich die Driving Creek Railway lohnt. Aus diesem Grund sind wir am zweiten Tag dort hin gegangen und es fühlte sich an als ob man wieder ein Kind sei und mit diesen tollen kleinen Bahnen ganz tolle Sachen entdeckt. In diesem Fall war es der unglaublich schöne Dschungel und die Fahrt wurde noch mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.

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Abends bin ich dann wieder in den mittleren Pub gegangen und habe mich mit Dawson und ein par anderen getroffen und Pool gespielt. Hierbei hat mich Dawson dann auf einen Bootstrip übers Wochenende zu seinem 50. Geburtstag eingeladen, zu welchem ich dann auch zugesagt habe. Timotei war ebenfalls mit eingeladen, jedoch hat er Probleme mit dem Gleichgewichtssin in seinen Ohren und kann deswegen nicht auf ein Boot mit kommen.

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Zwischenzeitlich standen wir vor dem Problem, dass das Hostel für die nächsten Tage ausgebucht war und wir auf die Suche nach einem anderen gehen mussten. Unser eigentlicher Plan zu wwoofen, was heißt arbeiten für die Unterkunft, klappte bis dahin auch nicht so richtig da alle Plätze ausgebucht waren. Uns wurde dann das Lions Den Hostel empohlen, welches ein BBH Hostel ist und einen unglaublich schönen und entspannten Charme hat. Man fühlt sich sofort zuhause und ein bisschen wie in einer Hippie Community. Hier haben wir dann glücklicherweise auch direkt einen Platz bekommen. Mit dem Sohn Sai, der Besitzerin Abbey habe ich mich auch direkt richtig gut verstanden, ebenfalls war da auch diese körperliche Anziehung zu Sai.

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Schon in Auckland habe ich den Plan gefasst unser Auto zu verschönern da ihm einfach der richtige Charme gefehlt hat. Die Jungs waren mit der Idee dann zum Glück auch einverstanden. Im Lions Den konnte ich dann auch Farbe organisieren um unser Auto an zu malen. Dies taten Timotei, Sai, ich und ein par andere Gäste aus dem Lions Den Hostel dann auch direkt 🙂

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Ebenfalls haben wir uns auch den schönen Long Beach angeschaut. Dieser ist jedoch erst mal verwirrend, da man zu diesem nur über einen großen Campingplatz kommt und sich erst mal nicht sicher ist ob man da hin kann um nur an den Strand zu gehen. Jedoch ist es in Neuseeland nicht möglich einen Strand zu besitzen, da diese sich alle in öffentlichem Besitz befinden.

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An diesem Strand kann man sich auch die schönsten Sonnenuntergänge anschauen. An einem dieser Abende sind wir mit einer größeren Gruppe aus dem Lions Den Hostel an die Long Bay gegangen um sich mal wieder einen Sonnenuntergang an zu schauen. An diesem Abend habe ich den bisher schönsten Sonnenuntergang gesehen. Mitunter war hier auch Flo aus Bayern dabei. Flo habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Und wir haben ein par richtig coole Tage mit reden verbracht.
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Inzwischen habe ich dann auch eine Wwoofing Möglichkeit für mich und Timotei abgeklärt. Diese war auf der anderen Seite der Landzunge von Coromandel. Jedoch hatte es sich für mich ergeben das im Lions Den Hostel ein Platz zum arbeiten nach dem Wochenende, an dem ich sowieso auf dem Bottstrip bin, frei wird. Natürlich habe ich da gleich zu gesagt. Leider war im Hostel nur ein Platz frei, deswegen habe ich Timotei dann zu der vorher abgegklärten wwoofing Möglihkeit gebracht (und weil er leider keinen Führerschein hatte) und habe mich selber dann auf den Weg zum Bootstrip gemacht.
Und dann war es soweit das Wohenende mit dem Bootstrip stand an und da stand ich dann ohne eine Ahnung was auf mich zu kommt, wo wir uns treffen oder wo es hin geht. Am Samstag bekam ich dann die Info das wir uns im Pub um 12 Uhr treffen. Also bin ich erst mal in den Liquer Store (der Laden in dem man Alkohol kaufen kann) gegangen um eine Flasche Jägermeister für 50 $ NZD zu kaufen. Und was passiert mir Schussel natürlich. Ich steh vorm Pub mit meiner Flasche Jägermeister und meinem kleinen Rucksack. Beides habe ich nebeneinander auf den Boden gestellt und oh nein mein kleiner Rucksack ist umgekippt und hat die Jägermeisterflasche umgeschmissen. Und wie typisch für mein Glück ist diese natürlich zerbrochen und da steht man dann und sieht 50 $ NZD un das Geschenk die Straße runter laufen. Im Pub angelangt kam ich mir ganz ohne Geschenk dann sehr blöd vor und wenn man dann erzählt was passiert ist, klingt das als ob man eine Ausrede erfindet 🙁 Aber die Jungs waren echt klasse und haben die ganze Sache mit Humor genommen und mich ganz schnell wieder aufgemuntert 🙂

Und dann gings los, über den Hügel auf einer der berühmtberüchtigten Schotterstraßen in Neuseeland, zur Kenedy Bay. Da stand es dann, das Boot und die ganze verrückte Truppe:

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Da habe ich dann auch erfahren das wir auf dem Boot schlafen werden, da es dort Kajüten, Betten und sogar eine Dusche gibt. Zum Glück hatte ich alles in meinem kleinen mobilen Zuhause namens aroha (unser Auto) dabei und konnte vor Ort alles packen. Da habe ich dann auch gelernt, dass man bei den Kiwis auf eine Party oder einen Trip immer was zu Essen und ganz wichtig Bier mit bringt. Leider hatte ich diese Erkenntnis zu spät gewonnen um es für diesen Bootstrip zu ändern. Aber auch das war kein Problem für die Jungs! Die Kiwis sind einfach super entspannt und freundlich.
Dann ging der Trip los. Nur leider hatten wir mit dem Wetter nicht so viel Glück und der Wind war ganz schön stark. Ich fand es super da die Bootsfahrt dadurch noch mehr zu einem Abenteuer wurde. Der Wind war sogar so stark, dass es uns den Deckel von einer der Kühltruhen mit einem Ruck davon wehte obwohl dieser an einer Seite sogar fest gemacht war. Diesen haben wir natürlich wieder eingesammelt.

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Auf dem Boot gab es auch den Skipper Pete, dieser ist auch ein erfahrener Angler und hatte die Geduld mir zu zeigen wie man angelt. An diesem Tag haben alle ihr Glück versucht, jedoch war ich als Anfängerin die einzig glückliche an diesem Tag. Ich habe auch direkt 9 verschiedene Fische raus gezogen. Jedoch waren nicht alle davon essbar oder groß genug. Aus diesem Grund haben wir von all diesen Fischen nur 3 behalten und auch gegessen. Einen davon sogar direkt danach roh. Und er war richtig gut 🙂
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Die Jungs haben mich dann noch verarscht und gemeint, man müsse den ersten selbst gefangenen Fisch Küssen. Davon war ich natürlich nicht so begeistert, aber kurz davor haben sie die Situation noch aufgelöst und ich musste den Fisch nicht küssen. Noch mal Glück gehabt 😉

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An Bord gab es auch richtig gutes Essen und natürlich auch unsere gefangenen Fische.

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Leider war es für mich zum Teil nicht ganz einfach den Gruppenkonversationen zu folgen, da diese alle natürlich in Englsich waren, was nicht das Problem war sondern der Kiwi Akzent.
Am Abend haben wir dann eine richtig gute Party gefeiert und das Bier lief in Strömen. Da zu dieser Stunde die Gespräche auch kürzer und einfacher wurden, konnte ich diesen auch wieder leichter folgen. Hierbei hatten wir unheimlich viel Spaß, aber die Kiwis haben einen Spruch: “Was auf dem Boot passiert, bleibt auf dem Boot.” Ein par Kleinigkeiten kann ich dann doch verraten wie z. B. das ich einem der Jungs ausversehentlich mein halbes Bier über den Schoss geleert habe. Und folgende Bilder sagen glaube ich mehr als Worte:

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Mir ist dann Abends noch der Running Gang des nächsten Tages passiert. Ich sollte ursprünglich in der Kajüte mit vier Betten darin schlafen. Einige der Jungs sind da schon schlafen gegangen. Als ich dann in die Kajüte rein gegangen bin hat einer davon richtig laut geschnarcht. Daraufhin bin ich wieder raus gegangen und habe vor der Tür Pete getroffen und zu ihm gemeint: “He is snorkeling like Hell” (Er taucht wie die Hölle) woraufhin Pete, natürlich auf Englisch, meinte: “Ja das macht er öfters, aber normalerweise nur Tagsüber. Vielleicht sollten wir ihn dann suchen gehen.” Nach einer Weile stellte er fest das ich einen Übersetzungsfehler gemacht habe und eigentlich snoring gemeint habe. Daraufhin war er dann doch beruhigt ;-p
Zwei der Jungs sind am morgen danach dann auch Tauchen gegangen und der Maori unter uns ist sogar ohne Flasche tauchen und gleichzeitig mit seiner Harpune fischen gegangen. Hierbei haben die beiden auch Seeigel mit gefangen. Diese habe ich auch probiert. Meiner Meinung nach schmecken sie wie ein Furz, aber die Kiwis lieben ihn. Ebenfalls gab es dann Muscheln, diese wiederrum fand ich sehr lecker.

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Mit der Hilfe von Pete habe ich dann nochmals mein Glück beim Tauchen probiert und war leider nicht wirklich erfolgreich. Als Pete jedoch einen sehr großen Fisch an der Angel hatte, lies er mich diesen an Bord ziehen. Das Ergebnis hierzu war ein relativ großer Barakuda.

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Auf dem Boot habe ich natürlich unglaublich viele Bilder gemacht und Dawson (dem Geburtstagskind) dann als Entschädigung für das kaputt gegangene Geburtstagsgeschenk, versprochen ein Album aus den Bildern zu machen. Was ich später auch von Hand getan und ihm übergeben habe. Ich bin den Jungs sehr dankbar für dieses unglaubliche Wochenende.
Zurück im Lions Den Hostel ging dann irgendwie auch alles Schlag auf Schlag. Nach einer sehr langen Nacht, in welcher Sai und ich uns “Dinner for one” angeschaut haben und uns darüber todgelacht haben, sind wir miteinander im Bett gelandet. Und ehe ich mich versehen konnte war ich als wwooferin in sein kleines aus Holz gebautes Privathäuschen eingezogen und steckte halber in einer Beziehung. Die jedoch keine Beziehung war, da uns beiden klar war, wir haben zu Grundverschiedene Lebenseinstellungen.

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Jedoch hatten wir beide eine schöne Zeit und haben zusammen auch viel erlebt. Mitunter waren wir an der Golden Bay neben Coromandel. Dieser zählt meiner Meinung nach definitiv zu einem der schönsten Strände in Neuseeland. Jedoch ist er nicht ganz einfach zu finden, da man den richtigen Schotterparkplatz am Straßenrand finden muss um dann im Gebüsch versteckt so was ähnliches wie Stufen runter steigt um dahin zu kommen. Aber es lohnt sich definitiv. Man ist dort normalerweise ganz alleine da diesen Strand nur die Einheimischen kennen.

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Ebenfalls haben Sai und ich versucht Segeln zu gehen. Die Betonung liegt hierbei definitiv auf versucht. Als wir alles gepackt hatten und das Boot soweit fertig war um es aufs Meer raus zu schieben kamen auf einmal deutlich höhere Wellen als zuvor und da Sai vergessen hatte eine Leine komplett fest zu machen konnten wir es auch nicht ganz raus schieben. Zu diesem Zeitpunkt saß ich schon im Boot und konnte zusehen wie mit ein par wenigen Wellen das Boot mit Wasser voll lief und zu sinken begann. In diesem Moment war ich sehr glücklich das ich meinen gesponserten wasserdichten Rucksack von Aqupack dabei hatte, alle meine Sachen in diesem waren und ich diesen samt meiner Flip Flops am Boot fest gemacht hatte und ich meine Pumpe vorher ebenfalls wasserdicht verpackt hatte. Ansonsten wäre alles weg oder kaputt gewesen. Dann habe wir versucht das vollgelaufene Boot wieder an Land zu ziehen. Hierbei sind wir kläglich gescheitert, da das vollgelaufene Boot dank dem Wasser einfach viel zu schwer war. Also haben wir erst mal alles aus dem Boot wieder raus gefischt und dabei hat mich Sai mit dem Haken seiner Angel am Schienbein gefangen. Im ersten Moment spürt man fst gar nichts davon, bis man dieses blöde Ding mit seinem Wiederhaken wieder raus zieht. Das tut dann richtig weh. Aber glücklicherweise hatte ich in diesem Moment keine Zeit darüber nach zu denken, da wir ja alles aus dem Boot fischen mussten. Dann hatten wir endlich alles wichtige draussen ausser das Bier. Aber auch das konnte ich durch eine letzte Fischaktion retten. Danach haben wir das Boot mit jeder Welle um ein par Zentimeter mehr raus gezogen und nach einer Weile konnten wir es dann endlich kippen um das Wasser aus zu schütten. Danach hatte es dann endlich wieder ein tragbares Gewicht. An Land haben wir dann fest gestellt, dass das boot dann doch leider etwas Schaden genommen hatte. Also mussten wir es definitiv dieses mal mit in das Hostel nehmen. Normalerweise liegt das Boot fest gemacht am Strand. Also hat Sai sein Handy ausgepackt, welches in einer Plastiktüte in seiner Regenjacke unter der Rettungsweste war. Trotz all der Verpackung ist sein Handy dann doch leider nass geworden. Er hat dann trotzdem versucht seine Mutter an zu rufen, um ihr zu sagen, sie soll die aktuellen Amerikanischen Gäste (welche sehr cool waren) fragen ob sie an den Strand kommen könnten um uns zu helfen das Boot auf das Auto zu verfrachten. Leider ist das Handy, aufgrund der Feuchtigkeit, nach dem Satz: “Das Boot ist untergegangen” ausgegangen. Fünf Minuten später hat er sie dann nochmals angerufen um ihr zu sagen, dass alles in Ordnung ist und wir immernoch am Strand sind. Bis die Amerikanischen Jungs aus dem Hostel gekommen sind haben wir uns bei der wunderschönen Aussicht am Strand auf die bank gesetzt und erst mal ein Bier auf den Schock getrunken. Der Rest ging dann ganz schnell. So etwas kann definitiv nur mir passieren  ;-p

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Von Coromandel aus ist der Hot Water Beach auch nicht weit entfernt. Auf den Weg dahin habe ich mich mit Marcel und Josefine (beide aus Deutschland, so wie die meisten Reisenden in Neuseeland) gemacht. Am Hot Water Beach gräbt man bei Ebbe ein Loch in den Sand und kommt somit an die heißen Quellen ran. Diese füllen das gegrabene Loch dann mit heißem Wasser. Von der ganzen Sache war ich jetzt nicht unbedingt ein riesen Fan, da der Strand sehr überlaufen mit Touristen ist und ich mir blöd vor kam in zehn Zentimeter tiefen richtig heißem Wasser zu sitzen und die richtig heiße Sonne von oben auf mich prallen zu lassen. Zumindest hatten wir richtiges Glück, da wir im Hostel die Schaufeln vergessen hatten standen wir erst mal blöd da. Aber zum Glück hat uns ein nettes älteres Pärchen ihr Loch überlassen, welches wir dann mit geliehenen Schaufeln von anderen nur größer machen mussten. Das ganze macht bestimmt Nachts oder im Winter Spaß, aber im Sommer und wenn Ebbe tagsüber ist kann ich definitiv davon abraten.

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Neben dem Hot Water Beach ist dann auch noch die beeindruckende Kathedral Cove. Zu dieser sind wir dann auch noch gefahren um dann fest zu stellen das es hin und zurück eine Wanderung von ca. Zwei Stunden ist. Diese konnten wir dann leider nicht machen da Josefine einen verknacksten Knöchel hatte und somit lange Märsche nicht mit drin waren. Jedoch haben wir uns einen kleinen wunderschönen Steinstrand davor angeschaut und haben die wunderschöne Aussicht vom Parkplatz genossen. Auf dem Rückweg wurde uns dann der Weg von einer Horde Kühe versperrt. Man sieht hier in Neuseeland allgemein sehr viele Kühe. Meiner Meinung nach auch mehr Kühe als Schafe.

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Danach haben wir uns dann noch mit Timotei (dem anderen Besitzer des Autos) getroffen. Dieser hatte seinen wwoofing Platz zwischenzeitlich verlassen und ist in ein Hostel gezogen. Hier hat er sich mit zwei anderen ehemaligen Gästen aus dem Lions Den getroffen. Bei diesem Treffen habe ich versucht heraus zu bekommen was er als nächstes vor hat und ob wir noch gemeinsam weiter reisen. Hierzu habe ich an diesem Tag leider keine Aussage bekommen. Jedoch hatte sich zwischenzeitlich Benny (der andere Autobesitzer aus Berlin) gemeldet und gesagt er würde die nächsten Tage mit dem Bus nach Coromandel ins Lions Den Hostel kommen, da er sich wieder fit fühlt.

Am nächsten Tag bin ich dann mit Flo aus Bayern an den wunderschönen New Chams Beach gefahren und habe einen sehr entspannten Tag am Strand verbracht. Leider war es noch nicht warm genug um schwimmen zu gehen, aber es war trotzdem wunderschön. An diesem Strand muss man auch Ebbe und Flut beachten, da der Weg dorthin bei Flut versperrt ist. Um dort hin zu gelangen muss man auch erst mal eine halbe Stunde laufen, davon läuft man ca. Fünfzehn Minuten über Steine. Aber wenn man dann am Strand ankommt, weiß man das sich die Mühen gelohnt haben.

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Zwischenzeitlich hat mir Timotei dann auch per SMS mitgetielt, dass er aus der Geschichte mit dem Auto dann doch aussteigen wollte. Hierzu haabe ich ihm dann geantwortet er soll bitte auch Benny eine Info darüber geben und mir sagen was er dazu sagt. Im Endeffekt hatte er das nicht getan und mir geschrieben er wäre glücklich wenn wir ihm 500 NZD geben würden, da er das Geld auch dringend benötigt da er seine Kreditkarte verloren hatte. Als Benny dann in Coromandel angekommen war, haben wir uns dazu entschieden auf dieses Angebot ein zu gehen und Timotei seine Sachen zu bringen und ihm das Geld zu geben. Da es nicht sein kompletter Anteil gewesen ist und Benny die Idee hatte ihm doch lieber 600 NZD zu geben um die Sache fairer zu machen. Haben wir es dann auch so gemacht. Also waren wir nur noch zu zweit im Auto.
Als Benny dann in Coromandel angekommen war sind wir erstmal eine kleine Beachhopping Tour machen gegangen zusammen mit einem Mädel aus dem Hostel.

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Zwischenzeitlich kam in mir das Gefühl auf, dass es Zeit wird weiter zu ziehen. Meine Arbeit im Hostel habe ich jeden Tag sehr gewissenhaft erledigt und habe von Abbey auch sehr viel Lob dafür bekommen. Jedoch habe ich die erste Zeit definitiv zu viel geputzt. Da kommt einem die eigene Sauberkeit nicht zu gute. Und ebenfalls wurden aus den ursprünglich geplanten par Tagen bereits drei Wochen. Die ganze Geschichte mit Sai wurde mir zwischenzeitlich auch viel zu sehr wie eine Beziehung, besonders dadurch das ich ja bei ihm gewohnt habe.
Also entschieden Benny und ich das wir erst mal in den Norden von Auckland fahren wollen um die Ecke Neuseelands einmal abgehakt zu haben und wir auf der Rückfahrt unsere erwarteten Pakete aus Auckland abholen konnten. Meine Mutter hatte mir inzwischen ein Paket mit Insulin und weiterem Zubehör los geschickt. Ebenfalls stand ja inzwischen Weihnachten in einigen Wochen vor der Tür und die Überlegung war, was wir wo zu Weihnachten machen. Besonders da in Neuseeland in dieser Zeit Sommerferien sind und die meisten Hostels usw. Sehr schnell ausgebucht sind. Im Lions Den haben wir uns beide sehr wohl gefühlt und da Abbey mir die Möglichkeit gegeben hatte über Weihnachten wieder im Lions Den zu wwoofen, entschieden Benny und ich diese Möglichkeit wahr zu nehmen und zu Weihnachten wieder in das Lions Den Hostel zu kommen.

Glücklicherweise konnten wir nach gefühlt hunderten Anrufen für einen Wwofing Platz für uns beide im Norden, endlich einen in Kerikeri (Bay os Islands) finden.
Inzwischen haben wir auch Chris im Hostel kennen gelernt. Er hat dort auch längere zeit verbracht. Er ist ein echter Kiwi , 42 Jahre alt und hat beschlossen sich ein Trimaran zu kaufen. Leider musste er an diesem noch so einige Dinge reparieren und ist deswegen in das Lions Den Hostel eingezogen. Bei ihm war klar, dass er zu Weihnachten auch auf jeden Fall noch in Coromandel ist.
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Als letztes haben wir dann noch eine wunderschöne Kajaktour zur Kathedral Cove gemacht. Bei dieser Tour bekommt man sogar einen Kaffee am Strand 🙂 Diese Tour kann ich auf jeden Fall mehr als nur empfehlen. Sie kostet zwar um die 100 NZD, aber das ist sie auf jeden Fall wert.

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Am gleichen Abend gab es im Lions Den dann noch eine private Fussball Party (eine von den vielen Partys ;-p ) von Sai. Bei dieser haben wir dann ein bisschen unseren Abschied bei super leckeren Steinofenpizzas gefeiert.

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Super Glücklich war ich auch darüber, dass mit meinem Zucker nichts tragisches passiert ist. Durch das ganze Chaos was bei einem beim Reisen herrscht. War es schon ein ganz schönes auf und ab mit meinem Zucker, aber alles noch im Rahmen. Das einzige was fast schief gegangen ist, ist das mein Insulin im Kühlschrank an der Rückwand fast gefroren wäre. Das konnte ich aber noch verhindern und habe es dann im Gemüsefach gelagert. Im Auto habe ich dieses Problem inzwischen durch einen mobilen kleinen Kühlschrank für das Auto gelöst. Also Toi Toi Toi das nichts passiert…

Jedoch hatte ich leider das Pech, komplett von den kleinen Biestern namens Sandflys verstochen zu werden. Zwichen uns herrschte eine Hassliebesbeziehung. Sie lieben mich und ich hasse sie ;-p Diese kleinen Biester stechen einen am liebsten in der Region der Knöchel. Und ihre Stiche jucken nicht nur, sie tun richtig weh. Und natürlich haben nicht nur diese mich verstochen, sondern auch die lokalen Moskitos. Mein Körper war dann natürlich auch der Meinung darauf allergisch zu reagieren und an den Stellen an zu schwellen. Leider habe ich dann den Fehler gemacht abends ein Bier zu trinken und danach dann eine Antiallergische Tablette zu nehmen. Der nächste Tag war dann der absolute Horror für mich. Ich war den ganzen Tag komplett ausgenockt und habe eigentlich komplett durch geschlafen. Zuerst hatte ich noch die Hoffnung es könnte an meinem Zucker liegen. Diese Hoffnung hat sich dann aber nach mehrmaligem Blutzuckermessen sehr schnell zerschlagen. Am Tag darauf ging es mir aber glücklicherweise wieder gut.
Am nächsten Tag ging es dann nach einem kurzen Abeschied auf unseren Weg in den Norden…

 

Our first lesson of this long drive was: As soon as you leave the main highway you need twice as long as the sat nav thinks. After Timotei and I made our first stop on the seashore, we arrived late and tired in Coromandel city. Here, we went to the first hostel and managed to find a space to sleep. This was the Tide Water, a YHA Hostel, which don’t have the same charming atmosphere as the BBH hostels. The BBH hostels are usually smaller, more comfortable and you feel more at home.

The second evening we went to the nearest pub, this being the Star & Garter in Cormonandel (also known as the middle pub, as there are only three in Coromandel and all are on an uphill street), to drink a few beers. Here we met a few cool and friendly local Kiwis. Amongst them were Dawson and Ange, with whom we had a superb party in the pub.

We got told that the Driving Creek Railway was worth checking out. Therefore, on the second day, we went there, and it felt like being a child again, with the small trains and all the things to discover. In this case it was the unbelievably beautiful jungle and the journey rewarded us with a breathtaking view…

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In the evening I went to the middle pub again to meet Dawson and a few others to play pool. Here, Dawson invited us on a boat trip over the weekend for his 50th birthday, an invitation I, of course, accepted. Timotei was also invited, but, since he as issues with his sense of balance, he couldn’t come.

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In the mean time we has a problem in that the hostel was fully booked for the next days and we needed to find another. Our original plan to wwoof, meaning to work for stay, hadn’t worked as everything was fully booked. The Lions Den Hostel was recommended to us, which is a has a beautifully relaxing character. You immediately feel at home and a little bit a part of a hippy commune. Luckily we got a place. With the Sohn, Sai, and the
owner, Abbey, I immediately got on well, also there was this physical attraction between Sai and me.

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Back in Auckland I planned to beautify the car, as it lacked character. Luckily, the guys accepted the idea. In the Lions Den I was able to organise some paint to paint the car. Timotei, Sai, I and other guests proceeded to do just that.

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Also we checked out the beautiful Long Beach. This is confusing at first, because you can only reach it by going through a camp site and you are not sure if you can go there just for the beach. However, in New Zealand, it is not possible to own a beach, as all are publicly owned.

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On this beach you can see the most beautiful sunsets. One of these evenings we went with a group from the Lions Den Hostel to the Long Bay to watch one. That evening I saw the most beautiful sunset I have ever seen. Amongst others, Flo from Bavaria was with us. I really took him into my heart. We spend a few really cool days talking.

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In the mean time I managed to sort a wwoofing possibility for me and Timotei. This was on the other side of the Coromandel peninsula. However, I managed to also get a wwoofing possibility in the Lions Den Hostel after the weekend on which I was going to be on the boat trip anyway. Of course I agreed. Unfortunately, only one space was free, so I drove Timotei (as he lacks a driving licence) to the previously agreed woofing opportunity, and headed for the boat trip.

Then it was time, the weekend boat trip was to start, and there I was with no idea what I was in for, where we meet, and where we are going. Saturday I got the info that we would meet in the pub at 12. So, first I went to the Liqueur Store (the place where you can buy alcohol) to buy a bottle of Jägermeister for 50 $NZD. And what happens to someone as clumsy as me: I am standing in front of the pub with my bottle and my small rucksack, both next to each other. And then my rucksack falls over and takes the bottle of Jägermeister with it. And, typical for my luck, the bottle broke and I stood there watching 50 NZD and my present running down the street. In the pub I arrived without a present, and when you tell that story, it sounds like the lamest excuse ever. However, the guys were great and took it with good humour and cheered me up straight away.

And off we went, over the hills on one of the famous gravel roads in New Zealand, to Kennedy Bay. And there it was, the boat and the whole crazy crew:

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Here I also learned that we were to sleep on board, as there are cabins, beds and even a shower. Luckily I had everything in the mobile home called aroha (our car) with me, and was able to pack on the spot. Here I also learned that Kiwis expect guest to parties and trips to bring food and, more importantly, beer with them. Unfortunately, I learned this a bit late for the boat trip, but this was no problem for the guys. Kiwis are super relaxed and friendly!

Then the trip started. Unfortunately, we didn’t have much luck with the weather and the wind was pretty strong. I thought this was great, as it made the boat trip into even more of an adventure. The wind was so strong it ripped the lid off of one of the coolers, even though it was tied on. We recovered the lid of course.

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On board, we had Skipper Pete, who was also an experienced angler, and was patient enough to show me how to fish. All tried their luck, but I, as the beginner, was the only one with any luck that day. I caught 9 different fish. However, not all were edible or big enough, so we only kept 3 and ate them. One of them raw. And it was delicious.

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The guys then tried to prank me, and told me that you have to kiss the first fish you catch. This didn’t really fill me with enthusiasm, but just before they owned up and I didn’t have to kiss the fish after all. That was a lucky Escape!

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On board we had really good food in addition to the fish we caught.

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Unfortunately it wasn’t easy for me to follow all the conversations, as they were in English – which wasn’t a problem – but with the Kiwi accent. In the evening we had a great party and the beer flowed freely. Since the conversation became shorter and simpler, it was easier to follow. We had a lot of fun, but the Kiwis have a saying „What happens on the boat stays on the boat!“. A few things I can tell, for example that I managed to spill half my beer onto on guys lap. The following pictures explain things better than words:

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In the evening I managed to start the running gag for the next few days. Originally, I was going to sleep in the four-man-cabin. When I went to bed, one of them was snoring loudly. I then went back out and met Pete, where I remarked „He is snorkelling like hell!“ (having mixed snoring and snorkelling), to which Pete replied „Yeah, he does that often, but usually only during the day. Maybe we should go and look for him…“ After a short while he realised I had mistranslated and meant snoring. This was a great relief for him! ;-P

The next morning two of the guys went diving, the Maori among us went without tanks but with a harpoon. They caught some sea urchins. Those I tried, but I think they taste like farts. The Kiwis, however, love them. We also had mussels to eat, which I though were yummy.

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With Pete’s help I tried my hand at diving, but I wasn’t particularly successful. When Pete caught a large fish, he let me pull it aboard. The result was a pretty big barracuda.

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On the boat I took a lot of photos and promised Dawson that I would make an album from them to compensate for the lost birthday present. I then went and did just that and gave him the album. I owe a lot of thanks to these guys for an unbelievable weekend.

Back at the Lions Den Hostel things happened fast. After a long night, in which Sai and I saw „Dinner for one“ and had a good laugh about it, we ended up in bed together. And before I realised it I moved into a small wooden hut, had a woofing possibility and was half in a relationship. It wasn’t a relationship to last, as both of us soon realised we had different attitude towards life.

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We did, however, have great times together and had experienced a lot. Amongst other things, we went to the Golden Bay near Coromondal. This is, in my opinion, one of the most beautiful beaches in New Zealand. However, it is not easy to find, as you need to know the right gravel parking spot where you can find the steps hidden in the shrubbery that lead to it. It’s definitely worth it, though. Normally you are alone, as only the locals know about the beach.

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Also, Sai and I tried to go sailing. Emphasis on tried. We had everything packed and ready, and when we tried to push the boat out we suddenly had higher waves than before. Since Sai forgot to tie up a rope, we couldn’t push it out. At this point I was on board and could watch as the boat was swamped by the waves and began to sink. This moment I was glad that I had my Aquapack- sponsored waterproof backpack, that all my stuff was in it, and the pack itself, together with my flip flops, was tied to the boat and that I had packed my insulin pump in it’s waterproof case. Otherwise everything would have been lost or broken. We tried to drag the boat back ashore next. We failed miserably, because the boat was full of water and simply too heavy. So, we took everything out of the boat and in doing that Sai managed to catch his shin in the hook of his fishing rod. You don’t feel anything at first, until you try to pull the barbed thing back out. That really hurts. Thankfully, we didn’t have time to think about that, as we had to get all the stuff out of the boat. Eventually, we rescued everything but the beer. One last fishing expedition later, we had that as well. After that, with each wave we managed to pull the boat out a few centimetres and after a while we were able to tip the water out. With the water out, we were able to carry it. Ashore we found that the boat suffered a bit of damage, so we had to take it home with us. Normally the boat is tied up on the beach. Sai unpacked his phone, which was in a plastic bag inside his rain jacket under a life vest. Despite all the packaging, it still got wet. He tried calling his mum to get her to ask the current American guests (who were really cool) if they could head to the beach to help us load the boat onto the car. Unfortunately, the phone failed due to water damage after the sentence „The boat sank!“. Five minutes later he was able to call her again, to tell her that everything was fine and that we are still on the beach. Until the American guys got here we sat on a bench by a beautiful beach and had a beer to calm our nerves. The rest happened quickly. Things like that only happen to me! ;-p

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Also near Coromandel is Hot Water beach. I went there with Marcel and Josefine (both from Germany, like most of the travellers in New Zealand). At the Hot Water Beach you dig a hole into the sand at low tide to get to the hot springs. These fill the hole with hot water. It’s not really my thing, as the beach was overrun by tourists and I felt stupid sitting in 10cm of hot water with the hot sun from above. At least we were lucky, because we left the shovels at the Hostel, but an older couple left us their hole, which we only had to enlarge with borrowed shovels. At night or in winter it’s probably more fun, but during summer during the day I can’t recommend it.

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Next to the Hot Water Beach is the impressive Cathedral Cove. We went there to discover it is a 2 hour hike there and back. We couldn’t do this as Josefine had sprained her ankle and wasn’t up to long walks. So, we went to a beautiful pebble beach and enjoyed the view from the car park. On the way back the road was blocked by a heard of cows. You see a lot of cows here in New Zealand, in my opinion more cows than sheep.

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Afterwards, we met up with Timotei (the other car owner). He had left his wwoofing place and moved into a Hostel. Here, he met up with tow other former Lions Den guests. During this meet-up I tried to find out what his next plans are, but didn’t get an answer. In the mean time, Benny, the other car-owner, messaged us and told us he would reach the Lions Den Hostel in the next few days by bus, as he was feeling better again.

The Next day I went to the beautiful new Chams Beach with Flo from Bavaria, where we had a relaxing day at the beach. Unfortunately, it wasn’t warm enough to go swimming, but we still had a great time. At this beach, you need to pay attention to the tides, as the way there is blocked at high tide. To get there, you need to walk half an hour, 15 minutes over stones. When you get there, you realise it was worth it.

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In the meantime Timotei sent me a text message saying that he wants to leave the car-owning group. I told him to let Benny know as well and tell me what he sais. He didn’t do this, but told me that he would be happy if we buy him out for 500 NZD, as he needed money due to having lost his credit card. When Benny got to Coromonadel, we decided to accept his offer, get him his stuff and give him his money. Since it wouldn’t have been the complete share, we decided to give him 600 NZD to make it fair. This we did, and now it was only the two of us with the car.

When Benny arrived in Coromandel, we, together with a girl from the hostel, went on a beach-hopping tour.

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By now, I had the feeling that it was time to move on. I carried out my work in the Hostel diligently and gotten a lot of praise from Abbey. However, I spent too much time cleaning at first, which isn’t good for your own cleanliness. Also, the planned few days had already turned into three weeks and the whole thing with Sai, especially as we were living together, was slowly turning into a relationship of sorts.

So, Benny and I decided to drive to the north of Auckland to tick off this part of New Zealand and pick up our mail on the way back. My mother had sent me a pack with insulin and medical accessories. Also, Christmas was coming and the planning on how we would spend it. Since it is the summer holidays in New Zealand, most Hostels are already fully booked. Since we liked the Lions Den we were very glad Abbey gave us the possibility to wwoof there over Christmas, and so we gladly took her up on the offer.

Luckily, after what felt like hundreds of phone calls, we managed to find a wwoofing possibility in Kerikeri (Bay of Islands) in the north. Meanwhile we met Chris in the Hostel. He spent a lot of time there. He’s a real Kiwi, 42 years old and had decided to buy a Trimaran. Unfortunately, it needed repairs, so he moved into the Lions Den Hostel. It was certain he would be around Coromondal for Christmas.

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The last act was to undertake a superb kajaking tour to Cathedral Cove. You even get a coffee on the beach during this tour, and I can thoroughly recommend it. It costs 100 NZD but it’s worth it.

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The same evening Sai hosted a private football party at the Lions Den (one of many Parties ;-p). We celebrated our departure with delicious Pizza from a proper pizza-oven.

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I was really happy that nothing tragic had happened with my sugar through all this chaos when travelling. It was a bit up and down, but nothing excessive. The only thing that nearly went wrong was that my Insulin nearly froze to the back of the fridge. I managed to avoid this and stored it in the vegetable rack from then on. In the car I solved this problem with a mobile car fridge. So touch wood that nothing happens…

Unfortunately, I had the bad luck to be bitten by horrible beasts called sandflies. We have a love-hate relationship: They love me, I hate them. They preferably bite your ankles. Also, their bites don’t just itch, they hurt. And it wasn’t just them, the local mosquito population helped as well. My body then decided to have an allergic reaction and to swell up. Unfortunately, I made the mistake to take an anti-allergy tablet and then have a beer. The next day was horrible. I was knocked out the entire day and slept through. At first I hoped it was my sugar level. Multiple measurements confirmed that this was not the case. Thankfully, the next day, everything was well again!

The next day, after short goodbyes, we left towards the north…

 

 


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